Piratensweater die zweite

Piratensweater die zweite

Und noch ein Piratensweater!

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Nachdem sich der erste Piratensweater als warmes Unterziehshirt für den Waldkindergarten bewährt hat, habe ich den verbliebenen Reststoff gleich zu einem zweiten verarbeitet – schließlich muss der erste ja auch mal gewaschen werden…

Der Zuschnitt und nähen ging flott, weil ich ja alles noch am Zuschneidetisch liegen hatte und die Anleitung für die Knopfleister nur noch kurz überfliegen musste. Oder…?

Tja, wären da nicht die Ärmel gewesen… die habe ich nämlich viermal zugeschnitten. Ja, mein Sohn hat immer noch nur zwei Arme. Aber irgendwie habe ich diesmal zwei Extra-Runden gedreht…

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Ich hatte gerade noch so viel Reststoff, dass sich – ganz knapp – genau ein zweiter Sweater zuschneiden ließ. Einen Ärmel habe ich nur mehr in zwei Teilen aus dem Stoff rausbekommen – aber einfach zusammengenäht und mit einer roten Kontrast-Fake-Covernaht versehen. Habe ich mir cool vorgestellt. So wäre es geplant gewesen…

Ich habe also alles zugeschnitten und die fiezelkleinen Reste im Mülleimer entsorgt. Und dann die Erkenntnis: ich hätte die Schnittvorlage für den Zuschnitt des zweiten Ärmeln umdrehen sollen!!! Bei Raglan ist der Schnitt vorne und hinten ja unterschiedlich! Das hatte ich vor lauter Freude, dass ich das Schnittmuster-Tetris mit der geplanten Covernaht erfolgreich lösen konnte, völlig übersehen!

Also nochmal ein Ärmel. Skullsstoff war aber keiner mehr da. Aber egal: sieht sicher cool aus, wenn ein Ärmel in anthrazit ist! Sieht sogar sehr cool aus! Was ich dabei vor lauter Freude völlig übersehen habe: ja – du ahnst es wahrscheinlich schon… ich hätte die Schnittvorlage für den Zuschnitt des zweiten Ärmeln umdrehen sollen! :‘-)))

Ok. Also nochmal ein Ärmel. Konzentration… umdrehen – Schnitt umdrehen – umdrehen nicht vergessen… JA! Geschafft! Ich habe zwei richtige Ärmel!!! Ist doch gar nicht so schwer! 😛

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Letztens im Stoffladen hat sich der Kleine (der ist noch nichtmal 2!) einen Smiley-Knopf ausgesucht, während ich bei den Stoffen stand. Der Große durfte sich dann auch einen bzw. drei Knöpfe aussuchen. War gar nicht so leicht, weil es so viele tolle Knöpfe gibt – aber entschieden hat er sich dann für Augen-Knöpfe, die ich hier in die Knopfleiste eingearbeitet habe. Bin mal gespannt, ob die sich bewähren – oder ob der Träger vom Rucksack zu sehr draufdrückt…

Den Respekt vor Knopflöchern habe ich ja schon vor einiger Zeit verloren, aber ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis nicht. Die Knopfleiste habe ich mit 180er Vlies verstärkt, ebenso die Ecken vom Bünchen. Das oberste Knopfloch musste ich aus Platzmangel quer nähen, was ja generell ok ist – aber ein Knopfloch in Bündchenstoff zu nähen, ist doch eine fortgeschrittene Aufgabe. Zumindest für meine Nähmaschine ohne Obertransport-Verstellung. Werde ich so wohl nicht mehr machen.

Schnittmuster: Schlawiner von Fred von SOHO
Genähte Größe: 110
Stoff: Skulls-Jersey und schwarzes Bündchen von Grinsestern, Augen-Knöpfe von Kapferer
Benötigte Zeit: 0:45 Zuschnitt, 1:30 nähen – gesamt also 2:15 Stunden

Das Shirt nehm ich mit zu made4boys und Söhne & Kerle

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