Nähen als Beruf? Ein Kalkulationsversuch.

Nähen als Beruf? Ein Kalkulationsversuch.

Ich bin nachdenklich. Ich habe überlegt, ob ich das Nähen zum Beruf machen soll – also auf professionelle Beine stellen soll. Und habe mit zwei Werkstücken mal eine gedankliche Probekalkulation gemacht. Und war entsetzt!

Als ich mich mit meinem jetzigen Beruf vor 15 Jahren selbständig gemacht habe, habe ich bei einer Beratung der Wirtschaftskammer den folgenden Rat für die Kalkulation bekommen: der Preis eines Produkts errechnet sich aus zwei Faktoren: aus dem wie viel man gerne dafür hätte – und was die Kunden dafür zu zahlen bereit sind. Und liegt dann irgendwo in der Mitte dieser beiden Werte. Aber ich habe für mich noch eine erweiterte Kalkulationsformel aufgestellt: Wenn ich 40 Stunden pro Woche arbeite, wieviel muss/möchte ich einnehmen, damit ich angemessen verdiene? Aus dem kann ich mir dann auch gut den Wert für zB. eine Halbtagsarbeit errechnen.

Also los geht’s mit der Rechnerei:

Beispiel Utensilo. Ich glaube, so was Praktisches, Kleines würde sich auf Märkten gut verkaufen lassen. Vor allem, wenn man seinen Verkaufstisch mit vielen bunten Utensilos vollräumt kommt sicher bei vielen Farbverliebten das „will ich haben“ Gefühl auf. Und schließlich kann man einen Utensilo immer brauchen!

  • Materialkosten (Stoff, Vlies) sind ca. 5 Euro.
  • Ich denke, verkaufen könnte man einen Utensilo um ca. 20 Euro pro Stück.
  • Also bleiben 15 Euro Gewinn.
  • Arbeitszeit pro Utensilo (inkl. Zuschnitt, Faden ein-/umfädeln und nähen) ist ca. 1 Stunde. Mein Test, den Utensilo in Massenproduktion zu nähen und damit Zeit zu sparen (habe testweise mal 3 gleichzeitig genäht) hat keine nennenswerte Zeitersparnis gebracht.

Also wäre das ein Stundenlohn von 15 Euro. Mager. Da man ja davon ausgehen muss, dass man ja nicht die vollen 40 Wochenstunden produktiv ist (man muss ja auch neue Projekte planen, Stoffe kaufen, Rechnungen schreiben, Buchhaltung machen, …), und auch mal im Urlaub oder krank ist, bleibt da nicht gerade viel davon übrig. Wenn man noch die Stunden rechnet, die man sich auf einen Markt und/oder Laden stellen muss, um die Dinger an Mann und Frau zu bringen, wird mir ganz übel.

Für 150 Euro Einnahmen müsste man 10 Utensilos nähen und verkaufen = 10 Stunden Anfertigungszeit. Und Einnahme ist ja nicht gleich Gewinn – man muss ja zB. auch noch die Zeit für den Stoffkauf und Verkauf des fertigen Werkes mitrechnen.

Beispiel Tasche. Mein letztes Nähwerk war eine Tasche, da habe ich mal die Zeit mitnotiert, die ich für die Anfertigung benötigt habe. Es waren 7 Stunden für die Slingtasche. Ok, eine Tasche mit normalem Gurtband und quasi Folgeprojekt würde ich wahrscheinlich in 6 Stunden schaffen.

  • Materialkosten (Stoff, Vlies, Gurtband, Gurtringe und Schieber, Kamsnap, kleines Dekoklimperzeug) sind ca. 27 Euro. Mit einem schönen, aber teureren (und meist auch schmäleren) Stoff komme ich gar auf 40 Euro Materialkosten.
  • Verkaufspreis: ich denke, mehr als 60 Euro würden die Leute dafür nicht zahlen. Also maximal.
  • Das ergibt 20 bzw. 33 Euro Gewinn.
  • Arbeitszeit pro Tasche 6 Stunden.

Also ergibt das einen Stundenlohn von 3 bzw. 5,50 Euro. Wow. Da verdient ja eine Putzfrau das drei- bis vierfache!

Anders gerechnet: für 150 Euro Einnahmen müsste man 7,5 Taschen nähen = 45 Stunden Anfertigungszeit.  Mal zum Vergleich: bei meinem Erstberuf (IT) muss ich für 150 Euro Einnahmen gerade mal zwei Stunden(!) arbeiten. Und nein: ich bin kein Großverdiener – weil eben auch viele Zeiten anfallen, die man dem Kunden nicht berechnen kann, aber natürlich auch in die Kalkulation mit aufgenommen werden müssen. Abzüglich Steuern, Sozialversicherung, etc. bleibt da ein nicht mal wirklich angemessener Betrag übrig. Trotzdem:
Ich muss das nochmal zum Vergleich schreiben:
IT: 2 Stunden Arbeit / nähen 45 Stunden Arbeit für 150 Euro.

Ok. Nachdenkpause.

 

Nochmal eine Kalkulation von der anderen Seite her gerechnet:

  • Bei 40 Wochenstunden ergeben sich 160 Arbeitsstunden pro Monat.
  • Wenn man davon ausgeht, dass auch andere, nicht verrechenbare Arbeiten zu erledigen sind (Projektplanung, Materialkauf, Verkauf der Ware, Reinigung der Arbeitsräume und -geräte, Buchhaltung, …), rechne ich mit einer Produktivzeit von 50%. Zum Vergleich: in der IT schaffe ich als Einzelunternehmen nur 40% Produktivzeit. Das heisst, von den 40 Wochenstunden, die ich im Büro bin, kann ich nur 16 Stunden wirklich einem Kunden zuordnen und verrechnen. Aber gehen wir mal von einer Produktivzeit von 50% aus.

Eine Übersicht:
Stundenlohn 5 Euro => 400 Euro pro Monat – Abgaben/Fixkosten = 200 Euro
Stundenlohn 10 Euro => 800 Euro pro Monat – Abgaben/Fixkosten = 400 Euro
Stundenlohn 20 Euro => 1.000 Euro pro Monat – Abgaben/Fixkosten = 800 Euro
Stundenlohn 30 Euro => 2.400 Euro pro Monat – Abgaben/Fixkosten = 1200 Euro
Stundenlohn 40 Euro => 3.200 Euro pro Monat – Abgaben/Fixkosten = 1600 Euro

Die Berechnungen sind natürlich auch ohne 13. und 14. Gehalt. Urlaubs- und Weihnachtsgeld hat man ja als Selbständiger nicht. Das müsste man hier eigentlich auch noch mit einrechnen. Und wenn man krank oder im Urlaub ist verdient man ja in diesen Zeiten (anders als ein Angestellter) auch nichts. Müsste man bei einer realistischen Kalkulation auch noch mit berücksichtigen. Bei den ganz mageren Einnahmen sind die Abgaben wohl sehr gering, dafür die prozentuellen Fixkosten höher – aber dann hätte man wohl auch den Vorwurf des Finanzamts der „Liebhaberei“ – also Gewerbe geschlossen wegen zu wenig Gewinn.

Also mein Fazit aus der Tabelle: der absolute Minimum-Stundenlohn ist meiner Meinung nach 40 Euro.

Wenn ich dann umgekehrt rechne, ergibt sich der Preis für einen Utensilo mit 1 Stunde Arbeit (40 Euro) plus Materialkosten (5 Euro) = 45 Euro. Das zahlt kein Mensch. Außer der Utensilo ist vergoldet oder ähnliches. Aber dann wären die Materialkosten wohl auch höher als 45 Euro… 😉

Der Preis für eine Tasche wäre 6 Stunden Arbeit (240 Euro) plus Materialkosten (40 Euro) = 280 Euro. Tja. Wer möchte das für eine No-Name-Tasche zahlen?

Nachdenkpause.

 

Fazit: Das macht keinen Sinn, professionell zu nähen. Der Stundenlohn ist mit meiner Milchmädchenkalkulation schon äussert mager – sprich: davon könnte man trotz Vollzeitbeschäftigung nicht mal annähernd wirtschaftlich sein und überleben. Wenn man alle benötigten Zeiten wie Projektplanung, Einkauf und Verkauf, Urlaub und Krankenstand mitrechnet, Miete, Steuern, Sozialversicherungsbeiträge etc. – dann wäre das ein Kamikaze Projekt. Das ist nicht mehr als ein Hobby, bei dem man einfach viel Zeit verbratet und dabei fast nichts verdient.

Mich würden Meinungen von anderen Näherinnen interessieren. Nähen da alle blauäugig vor sich hin? Betreiben das alle nur als Hobby? Aber dann dürfte man ja nichts verkaufen. Obwohl – wenn man eh keine Gewinnabsicht hat, schon? Obwohl – ein Gewerbe wird man schon brauchen, um das rechtlich auf sichere Beine zu stellen? Wie viel verlangt ihr pro Tasche/Hose/Utensilo? Ich bin neugierig und freue mich auf Kommentare oder Verweise zu anderen Blogeinträgen mit diesem Thema.

Ich für meinen Teil nähe in diesem Fall lieber für mich und meine Familie. Damit ist meine Freizeit auch voll ausgefüllt. Traurig bin ich dennoch, dass sich das so überhaupt nicht rentiert, mein geliebtes Hobby zum (Zweit-)Beruf zu machen.


 

Hier noch ein Nachtrag vom 31.07.2015:

Creative conundrums hat sich auch mit der Frage beschäftigt, wie man als Kreativer den Preis für ein Produkt festlegt: How to price your handmade goods
Hier werden die variablen Kosten (benötigtes Material, benötigte Zeit) und Fixkosten (aufgeteilt auf alle verkauften Produkte) addiert – und mit 2,2 – 2,5 multipliziert = Großhandelspreis, und dieser dann nochmal mit 2,2 multipliziert = Verkaufspreis. Lesenswert!

Mehr dazu auf der Internetseite und im Buch Making It! von Mollie Makes (englisch)


Ergänzung vom 30.01.2016:

Für alle Ungläubigen: Leona Steven von Näh-Träumchen hat sich auch mal Gedanken gemacht. Unter dem Titel: „Nähst du mir mal eben schnell was?“ Oder auch warum Selbstgemachtes seinen Preis hat!! hat sie alles aufgelistet, was beim Nähen Kosten verursacht. Wobei sie sehr sehr (!) niedrig kalkuliert hat, finde ich. Und ja: ein selbstgenähtes Shirt ist teurer als bei KIK! 😉

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10 Gedanken zu “Nähen als Beruf? Ein Kalkulationsversuch.

  1. Danke für deine Gedanken und Berechnungen. Ich habe mich auch irgendwann mal hingesetzt und überlegt, nebenbei etwas Geld mit Nähen zu verdienen. Meine Gedanken gingen aber auch in die Richtung, dass ich entweder für einen miserablen Stundenlohn nähen müsste oder alles so teuer wird, dass es einem niemand abkauft. Ich habe mich auch bei IHK etc. informiert, was an Kosten so alles auf einen zukommt, wenn man ein Kleinstgewerbe aufbauen möchte und diese Kosten muss man ja auch erstmal jedes Jahr erwirtschaften. Also bleiben auch meine Kreationen im eigenen Haushalt und ich lasse es lieber. Wie diejenigen das machen, die auf Dawanda etc verkaufen, würde mich aber auch interessieren.

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  2. Vielen Dank für das tolle Vorrechnen. Ich habe zum Glück überhaupt kein Bedürfnis danach, professionell zu nähen. Dafür wäre ich auch nicht gut genug und ich kann mir auch nicht vorstellen, länger als mal 1-2h am Stück an der Nähmaschine zu sitzen. Aber ich habe jetzt schon so oft in Foren etc. gelesen, wie sich Andere Gedanken machen, ob sich der Schritt in die Selbständigkeit mit dem Hobby lohnt. Schließlich haben die lieben Freunde und Kollegen ja auch schon mal 10 oder 15 € für ein Shirt, eine Mütze oder ein Utensilo bezahlt und/oder welche bestellt. Dass aber damit die Einnahmen und vor allem der Gewinn in keinem Verhältnis zur Arbeitsleistung stehen, wird oft nicht in die Überlegungen mit einbezogen.
    Viele Grüße!
    Tante Jana

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    1. Danke, war sehr interessant zu lesen! Viele lügen sich bei Beginn einer solchen Selbständigkeit selbst heftigst in die Tasche.

      Ich bin auch in der IT gelandet. Mein Berufswunsch wäre zwischen 15 und 17 Schneiderin gewesen. Ich hab ganz, ganz früh angefangen: meine Barbies waren mitunter immer die trendigst angezogenen zwischen da und Texas 😉 und so mit ca.13 ging es für mich selber los. Intensivst, fast 15 Jahre lang am laufenden Band. Ein Teil weggehängt, das nächste zugeschnitten. Von Pyjama bis Wintermantel. Und es hat irre Spaß gemacht!

      Was einer der Gründe war, warum ich mich nicht lange um einen Lehrplatz bemüht habe: Wenn man das Tag für Tag macht, viel auch in Massenproduktion, ich glaub nicht, dass dann das Nähen sooo erstrebenswert bleibt! Es ist zweifelsohne eines der tollsten Hobbies. Wenn du aber Utensilo für Utensilo nähst, ist das eine unspannende Aufgabe. Du hast zwar (vielleicht!) eine Einnahmequelle, dein Hobby ist dann vielleicht aber passé!

      Zu deiner Kalkulation: ich weiß jetzt nicht, von welchen (Stoff-)Preisen du ausgegangen bist. Mein aktueller Lebensabschnittsgefährte ist selbständig in einem ähnlichen Bereich. Nicht Schneiderei, sondern Produktion. Er lebt davon, incl. ein paar wenige Angestellte. Aber sie produzieren Randprodukte, die es nicht von der Stange zu kaufen gibt. Einkaufen kann man gewerblich natürlich billiger, was Stoff und Zubehör betrifft. (Ich bin schon gespannt auf den Unterschied: habe ihn anfragen lassen wegen 15 Meter Möbelstoff – mal sehen, ich hab ein direktes Angebot da liegen.)
      Bezüglich der getesteten Massenproduktion: da würdest du sicher mit ein paar Kniffen die Geschwindigkeit steigern. Ganz bestimmt. Wenn du z.B. für den Zuschnitt dementsprechend ausgerüstet bist, dir einige Tricks aneignest, was normalerweise der Fall ist usw.

      Bleiben aber immer noch die Overheadkosten und die unproduktive Zeit. Dass es sich groß rentiert, glaube ich nicht.

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      1. Hallo Gerti,
        danke auch für deinen Beitrag. Bei den Stoffkosten bin ich von 15 Euro pro Meter bzw. 20 Euro pro Meter ausgegangen – also der Preis, zu dem ich zur Zeit meine Stoffe einkaufe. Ich bin davon ausgegangen, dass man erst Ermäßigungen bekommt, wenn man richtig Menge einkauft. Also nicht nur 5 Meter, sondern 50 Meter oder mehr. Ob man auch bei geringeren Mengen schon was günstiger bekommt habe ich noch nicht recherchiert. Ich weiß auch nicht, ob es sich als gewerblicher Einkäufer dann um Nachlässe von minus 10% oder eher um minus 50% handeln würde. Das wäre sicher noch eine Überlegung wert. Allerdings richtig rentabel wird die Sache dadurch wohl auch nicht…
        Ich wollte mit 14 auch Schneiderin werden, das haben mir meine Eltern aber damals erfolgreich ausgeredet, weil man dabei „viel arbeitet und nichts verdient“. Diese Erfahrung hatten sie von meiner Oma – die war Schneiderin und hat in der Fabrik in Akkord gearbeitet. Bin mir nicht sicher, ob das wirklich so eingetroffen wäre. Floristin wollte ich auch mal werden, was mir meine Eltern mit dem selben Argument ebenfalls ausgeredet haben. Eine Bekannte von mir hat einen Blumenladen und lebt da eigentlich ganz gut davon. Ich glaube, man kann in jedem Beruf erfolgreich werden, wenn man es richtig anpackt. Es gibt ja viele Facetten einen Beruf auszuüben. Vielleicht hätte ich jetzt einen gutgehenden Stoffladen, wäre Chefdesignerin bei einem großen Bekleidungsfirma oder was auch immer…

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  3. Ich finde das Thema auch ganz interessant, allerdings bin ich nicht mal ansatzweise gut genug, um das für mich in Betracht zu ziehen!
    Ich glaube aber auch, dass zumindest die Produktionskosten sinken, wenn du mehr kaufst. Selbst bei stoffe.de zahlst du weniger pro m, wenn du viel kaufst, auch wenn es nur ein bisschen ist. Und auch die Produktionszeit wird sinken, wenn du oft das gleiche nähst.
    Aber ich finde den Einwand ganz wichtig: Willst du das? Will man wirklich zehn mal am Tag das gleiche nähen und sich dann nachts Gedanken machen, was man neues entwerfen kann?
    Aber das Thema ist wirklich ganz spannend!
    LG Claudia

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    1. Danke für deine Gedanken! Deine letzte Frage kann ich klar mit JA beantworten. Ich habe mit der IT auch ein anderes Hobby von mir zum Beruf gemacht – und habe seit 15 Jahren Freude dran. Klar, nicht jeden Tag ist man gleich motiviert – und im Laufe der Jahre begegnen einem auch manchmal schwierige Kunden, aber insgesamt finde ich meinen Beruf immer noch sehr spannend, herausfordernd und befriedigend. Wenn man selbständig ist, hat man ja den Vorteil ggf. die Richtung selbst ändern zu können. Als Angestellte bin ich früher bei jeder Arbeitsstelle immer wieder mal in den Routinemodus gekommen – aber seit ich selbständig bin, ändere ich immer wieder mal die Richtung – da kommt bisher noch keine Langeweile auf 🙂
      Nachts liege ich so und so schon wach und mache mir Gedanken wie ich ein vorhandenes Problem lösen kann (IT) oder scanne immer und überall Kleidungsstücke und Stoffe und habe laufend Ideen, was ich noch alles nähen könnte (nähen). Also würde sich da nicht viel ändern… hihi… ich denke, das ist eine Typfrage, ob man selbständig sein kann und will – das mit dem außerhalb der Arbeitszeit über die Arbeit nachdenken hatte ich auch schon früher als Angestellte.

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  4. Vielen Dank….solche Gedanken habe ich auch öfter und sie erden mich wenn ich mal wieder auf Wolke sieben schwebe….allerdings sind es bei mir die „schöne-Stoffe-schöne-Dinge-und selbstgenähtes-Geschäft“-Ideen…..davon gibt es ein ganz tolles in Braunschweig und immer wenn ich dort war WILL ICH AUCH….bis ich anfange (leider) vernünftig zu denken….aber träumen darf man 😉

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  5. Hallo,
    ich finde deine Kalkulation toll und sehr aufschlussreich, auch wenn du sie bereits vor 1 1/2 Jahren erstellt hast. Mir ist aufgefallen, dass du sehr human kalkuliert hast, da du Ausgaben wie zB Strom (Nähmaschine, Licht, Bügeleisen, Waschmaschine, etc.), Waschmittel usw. nicht eingerechnet hast. Den Stoff vorwaschen muss man ja auf Grund dessen, dass der Stoff ca. um 4% einläuft. Wenn du also beispielsweise eine Mütze aus einem ungewaschenen Stoff nähst, sie verkaufst, der Käufer sie zu Hause wäscht und sie einläuft und sich die Nähte komplett verziehen hast du zusätzlich zu deiner viel zu gering bezahlten Arbeit vermutlich auch noch jede Menge Reklamation am Hals.

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